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Indem wir unsere Tiere verstehen lernen, können wir für sie auch ein Leader sein. Der natürliche Umgang mit Tieren beruht auf Kommunikation, Verstehen und Vertrauen - es ist eine Einstellung.
“Es kommt nicht darauf an, was du machst - sondern wie du's angehst!”

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Immer wieder sehe ich Situationen, wo ich mich frage, wie diese Mensch-Hund- oder Mensch-Pferd-Beziehung funktionieren kann. Das Tier funktioniert einfach oder noch schlimmer, es hat einfach zu funktionieren. Solange man mit einem Tier arbeitet, das nichts in Frage stellt, kann diese Grundhaltung womöglich eine lange Zeit “gut” gehen, doch was wenn das Tier plötzlich die Rollenverteilung in Frage stellt, was wenn es sich erschrickt und kein “Leittier” da ist oder was wenn das Tier grundsätzliche Entscheidungen selber treffen muss?

Fast jeder kennt Hunde die alles und jeden anbellen, die “ihr” Heim verteidigen und die sogar aus Überforderung oder Angst zubeissen. Auch gibt es Pferde, die überall lauernde Gefahren sehen, die nicht stillstehen können, die man nicht anbinden kann oder für die ein Pferdehänger ein pferdefressendes Monster ist. Diese Situationen sind nicht unlösbar, erfordern aber viel Zeit, richtiges Timing und beidseitiger Respekt und Vertrauen. Durch Kommunikation mit Hunden und Pferden – nicht verbal sondern durch Körpersprache – kann dieses Vertrauen gestärkt werden und der Mensch kann zum “Leader” für sein Tier werden.

Ich habe mich schon immer für einen gewaltfreien und natürlichen Umgang mit Tieren interessiert und durch meine nun schon bald 20jährige Quarter Stute wurde mir bewiesen, dass es auch tatsächlich (nachhaltig) funktioniert. Sei es nun Monty Roberts, Bill und Tom Dorrance, Ray Hunt, Pat Parelli oder Buck Brannaman – sie alle haben die Kommunikation der Pferde studiert und sie selber erfolgreich an den Tieren angewendet. Was bei Pferden funktioniert, kann das dann auch bei Hunden funktionieren? Eigentlich ja, aber da die Grundvoraussetzungen der beiden Spezies anders sind, nicht auf die genau gleiche Art. Pferde sind Fluchttiere also die Gejagten, Hunde sind Jäger. Jan Fennell, Martin Rütter oder Günter Bloch haben dies bewiesen, dass Hunderziehung und -Ausbildung auch natürlich geht.

Für mich ist auch die Haltung der Tiere ein ganz wichtiger Punkt. Sehen wir als Beispiel die Pferde an. Pferde sind Herdentiere mit einer angeborenen Klaustrophobie  und einem enormen Bewegungsdrang. Und was macht der Mensch? Er stellt sein Pferd in eine ca. 12m2 “grosse” Einzel-Box. Wo bleibt da das Sozialverhalten innerhalb einer Herde, wie kann das Pferd sein Fluchtinstinkt wahren und wo bitte bleibt die Bewegung. Wer etwas mehr überlegt, stellt sein Pferd wenigstens in eine angemessen grosse Box mit Aussenauslauf und Sozialkontakt zu Artgenossen. Wünschenswert in meinen Augen ist natürlich der Gruppen-Offenlaufstall. Natürlich ist nicht jedes Pferd auf Grund seiner Lebensgeschichte oder seiner sportlichen Bestimmung für eine solche Haltungsform geeignet – letztendlich entscheidet der Pferdebesitzer selbst.

Mit dieser Website möchte ich einige Anstösse geben, wie ein natürlicher Umgang durch Kommunikation, Verstehen und Vertrauen die Mensch-Tier-Beziehung positiv beeinflusst. Ich möchte Hunde- und Pferdehaltern die Augen für einen anderen Umgag mit Tieren öffnen und den Menschen diese Tiere auch etwas näher bringen. Ein natürlicher Umgang mit Hunden und Pferden ist für mich eine Einstellung. Die Informationen auf meiner Website spiegeln meine Meinung wieder und jeder soll für sich selbst entscheiden, ob er diese Meinung teilen will und kann.

Wofür steht danho? Einerseits für Daniel Holzmann anderseits aber auch Dog and Horsemanship Naturally.

Falls Sie auf dieser Website gelandet sind, weil Sie sich für meine Arbeiten im Web- und Grafikbereich interessieren klicken Sie auf folgenden Link: design.danho.ch